Sanierung von Stampfbetonwänden

In Zusammenarbeit mit der MC-Bauchemie gelang es der domoplan, ein wirtschaftliches Konzept für die Sanierung von Stampfbetonwänden aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu entwickeln. Nach der labortechnischen Auswertung zuvor angelegter Referenzflächen sind in einem ersten Bauabschnitt  zwei Kellergeschosse in Wohnhäusern der Kölner Wohnungsgenossenschaft eG bearbeitet worden.
Die Oberflächen wurden gereinigt, lose Bestandteile vorsichtig entfernt und die Flächen mit einem Polysilikat getränkt. Das Material wirkt absperrend und verfestigend und bildet nach Aushärtung ein festes Gel. Für eine hohe Eindringtiefe wurde das Gel bei der Herstellung objektspezifisch eingestellt. Ein faserverstärkter Leichtmörtel mit integriertem Haftvermittler wurde dann aufgebracht. Der Leichtmörtel hat ein sehr niedriges E-Modul  und kann auf Flächen mit sehr niedriger Oberflächenzugfestigkeit eingesetzt werden. Damit  konnten die Anforderungen des Sanierungskonzeptes erfüllt werden. In Abstimmung mit dem Auftraggeber ist der 2. Bauabschnitt in Vorbereitung.